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Was tun bei fallenden Kursen? 

Autor: Sebastian Schirmer

Über mich: Berater für Investmentportfolios, Studium Wirtschaftsingenieur, 10 Jahre Kapitalmarkterfahrung

(Lesezeit: 5 min)

Nachrichten und Nervosität

Im Radio wird berichtet: "Aktienmärkte heute um 2% gefallen".

Danach der Blick ins Depot - auch hier sind die Kurse rückläufig.

Die Frage "Was soll ich jetzt machen, weil die Kurse ja gerade fallen?" bekomme ich in diesen Marktphasen häufig von Kunden gestellt.

Fallende Kurse sorgen für Unsicherheit und manchmal schlaflose Nächte.

Meiner Meinung nach trägt die Häufigkeit der Nachrichten einen großen Teil dazu bei, dass Anleger so nervös auf Schwankungen reagieren.

Wir bekommen als Konsument in regelmäßigen Abständen in Push-Benachrichtigungen suggeriert, dass die Welt mal wieder zu Grunde geht.

Panik verkauft sich halt besser als Zuversicht.

Was also tun??

Hier verhält man sich am besten wie im Brandfall:

  1.  Ruhe bewahren
  2. Situation analysieren
  3. keine vorschnellen Entscheidungen treffen

Kapitalmärkte atmen ein und aus

Auf-, und Abwärtsbewegungen an den Kapitalmärkten sind ganz normal.

Das ist für Neueinsteiger am Anfang etwas schwierig, da die Erfahrung fehlt.

Viele meiner langjährigen Bestandskunden sind mit mir / uns zusammen bereits durch schwierige Marktphasen gegangen und haben Vertrauen in die Märkte.

Denn langfristig gesehen, gibt es deutlich mehr gute als schlechte Zeiträume.

Auch wenn man sich die Entwicklung des Aktienindex S&P 500 in Amerika seit 1926 ansieht, ging es (trotz immer wiederkehrender Rückschläge) stetig bergauf.

Erkenntnis 1: Langfristig investieren, statt kurzfristig spekulieren

Spekulation/Angst kosten Rendite

Wer spekuliert, verliert.

Einige Anleger verkaufen in fallenden Märkten Ihre Anteile, um Schlimmeres zu verhindern (aus Angst) oder zu späteren Kursen wieder einzusteigen (um zu spekulieren).

Doch hier zeigt sich deutlich; wer versucht den Markt zu "timen", verpasst unter Umständen die besten Tage und lässt wertvolle Rendite auf der Strecke.

Hätte man beispielsweise in den letzten 30 Jahren nur die besten 15 Tage (!!!) verpasst, verzichtet man als Anleger auf über 13.000 € (knapp 4% Rendite p.a.).

Da die ertragreichsten Tage meist nach den stärksten Kursrückgängen vorkamen, ist das Risiko NICHT investiert zu bleiben stark unterschätzt.

Erkenntnis 2: Ziele verfolgen und stets investiert bleiben

Also immer daran denken:

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten - André Kostolany

Bei der GSC Finanz in sicheren Händen


Sebastian Schirmer

Studium Int. Wirtschaftsingenieurwesen

Versicherungsmakler §34 d

Finanzanlagenvermittler §34 f

Immobiliardarlehensvermittler §34 i

Vorsorge- und Nachlassplaner


Sebastian Schirmer

Geschäftsführer

GSC Finanz